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Die schwarze Schmach
Die Franzosen stationierten in der Pfalz Truppen aus Afrika und Asien. Dies war als Demütigung der Deutschen gedacht - und wurde auch so empfunden.
Die Deutschen stellten die rassisistische Agitation gegen die "schwarze Schmach" in den Mittelpunkt der Propaganda gegen den Versailler Vertrag. Für manch einen späteren "Herrenmenschen" muss es ganz schön demütigend gewesen sein, von "Untermenschen" beherrscht zu werden. Mit übertriebenen Zahlen wurde vor Vergewaltigungen gewarnt.
Im Dritten Reich wurden alle sogenannten "Rheinlandbastarde", also die Kinder gewaltsamer - und freiwilliger - sexueller Kontakte zwischen deutschen Frauen und französischen Kolonialtrupen, zwangsweise sterilisiert.
(Quelle: Die Pfalz - links und rechts des Rheins, Hausegegeben von Alexander Schweickert, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz; Die Pfalz im 20. Jahrhundert, Herausgeben von Theo Schwarzmüller und Michael Garthe; 1200 Jahre Edenkoben, Im Auftrag der Stadtverwaltung herausgeben von Alfred Hans Kuby; Die Pfalz und die Stadt Kaiserslautern zur Zeit der Weimarer Republik; Autor Michael Rindchen, Mark Wenz aus www.hausarbeiten.de)

